Ski-Wochenende am Hasliberg 2026
Am Samstagmorgen um 7 Uhr versammelten sich die ambitionierten Skifahrer bereits auf dem Schulhausparkplatz in Mettmenstetten. Mit grosser Vorfreude auf Sonnenschein und lange Pistenabfahrten, ging es los Richtung Meiringen. Dort war die Jugendherberge, in der wir übernachten durften. An dieser Stelle einen grossen Dank an unsere Organisatoren Sämi und Mattia. Die Fahrt verlief reibungslos, wofür wir ebenfalls unseren freiwilligen Fahrern danken möchten.


In Meiringen angekommen packten wir unsere Skier und machten uns auf den Weg zur Seilbahn, die uns ins Skigebiet brachte. Als wir von der Gondel aus nach unten schauten, blieb es aber bis zum Schluss grün. Einige fragten sich, ob es überhaupt noch Schnee hat. Nach dem Umstieg in die nächste Gondel war es dann endlich soweit und wir sahen den ersten Schnee, auch wenn es nur ein weisser Streifen in der Wiese war. Weiter oben wurde es aber dann doch noch etwas winterlicher, obwohl es frühlingshaft warm war. Erstaunlicherweise waren die Pisten am Morgen für die warmen Verhältnisse super, was wir voll ausgenutzt haben.

Nach den ersten Abfahrten gab es einige, die etwas überstellig wurden und neben der Piste fuhren. Leider gab es immer wieder Stellen, an denen kein Schnee mehr lag, was den Fahrern abseits der Piste nicht so zugutekam. Als wir neben der Piste einen Sprung entdeckten, wollten wir diesen natürlich springen. Was man leider nicht sah, war dass es hinter dem Sprung, wo man landet, gar kein Schnee mehr lag. Der erste Springer hatte noch Glück und konnte noch rechtzeitig bremsen, beim zweite der direkt hinterher fuhr reichte es aber nicht mehr und er machte eine spektakuläre Landung im Grünen. Zum Glück hat sich niemand verletzt.
Als der Schnee dann am Mittag langsam schwer wurde gingen wir ins Hääggenstubeli um zu Essen. Wir assen draussen bei strahlender Sonne die beste Rösti des ganzen Hasliberg. Da erkannte man auch langsam, wer sich nicht mit Sonnencreme eingecremt hatte, denn der ein oder andere hatte bereits ein ziemlich rotes Gesicht.
Nach dem Essen führten wir die Jahresmeisterschaft im Skirennen durch, die Olivia organisiert hat. Dazu fuhren wir zum Kinderland, wo ein Slalom gesteckt war. Es gab zwei Durchgänge und das Ziel war es beide Male möglichst gleich schnell zu sein. Der mit der kleinsten Differenz gewann. Als wir alle unsere zwei Läufe absolviert hatten, gingen wir nochmals auf die Piste. Wir waren uns aber nach ein paar Abfahrten einig, dass die Piste nicht mehr so schön ist, und wir starteten ins Après-Ski. Was immer sehr Lustig und die Bedienung stutzig machte, war das Bezahlen. Denn wir hatten zwei Zauberstäbe, in denen man die Kreditkarte verstecken konnte und so bezahlen.

Um 17 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg ins Thal, zur Unterkunft, denn um 18:30 gab es dort zum Abendessen Fondueplausch. Und vorher mussten wir noch Zimmer beziehen. Nach dem Abendessen gingen wir auf Erkundungstour in Meiringen. Schlussendlich landeten wir in einem irish Pub und liessen den Abend gemütlich ausklingen.
Am Sontag frühstückten wir gemütlich zusammen. Der Plan war am Morgen nochmals auf die Piste zu gehen. Ein paar gingen aber bereits nachhause.
Somit endete unser sportliches Ski-Wochenende 2026.




Bevor wir ins Hotel zurückkehrten, machten wir noch einen Abstecher in einen verlassenen Minigolfpark. Mit Schlägern bewaffnet, stürzten wir uns ins Spiel – inklusive hitziger Ausraster und scharfer Chilis, um das Ego zu beweisen. Nach einer kurzen Pause im Hotel ging es weiter zum Restaurant, wo wir unser Abendessen genossen. Danach wurde diskutiert, wie der Abend ausklingen sollte. Während einige gemütlich einen Schlummertrunk nahmen, zog es andere in die Bar „Nachtflug“. Dort wurden unsere Englischkenntnisse beim Bestellen auf die Probe gestellt – mit mehr oder weniger Erfolg, aber am Ende hatte jeder sein Getränk.


