LarissaSMTramp
 

Wir gratulieren Larissa Kurmann zum doppelten Schweizermeistertitel im Trampolin in den Kategorien Juniorinnen Einzel und Damen Synchron!

 

 

 

 

 

Rangliste: https://www.stv-fsg.ch/de/sportarten/trampolin.html

Die Organisation der Turnfahrt gilt nicht ohne Grund als kreative Königsdisziplin unter den TV-Anlässen. Neben dem erforderlichen Ideenreichtum muss der ganze Plan auch noch geheim gehalten werden. Dieser schwierigen Aufgabe nahm sich im Jahr 2018 der Neo-TV’ler Käslin gleich auf seiner ersten Turnfahrt an. Damit sich aber die Nerven bei den Teilnehmern wieder etwas beruhigen konnten, wurde ihm mit unserer Aktuarin eine sehr erfahrene Frau zur Seite gestellt.

turnfahrt 2018 20180924 1072377645Die beiden setzten zur Fortbewegung auf die altbewährten Büsli. Gentleman-like entschieden sich die Männer absolut freiwillig für den roten Blitz und nicht für den schwarzen hightech Flitzer. Nachdem der OT noch einmal voller Zuversicht verkündete, dass wir ja sowieso auf den Pilatus gehen werden, machten sich die Büsli auf den Weg Richtung Ostschweiz…

Als Insasse des roten Blitz konnte man nur rätseln was wohl alles hinter den getönten Scheiben des hightech Bus’ vor sich ging. Auf jeden Fall muss es eine kurzweilige Fahrt gewesen sein. Anders kann man sich nicht erklären wieso das Führungsfahrzeug die richtige Autobahnausfahrt auf dem Weg zum Appenzeller Volkskundemuseum verpasste.

Mit dem kleinen Umweg dort angekommen stand Käse zum selbermachen auf dem Programm. Während die einen richtig mit anpackten, präsentierten andere ihre Künste auf dem Melchstuhl. Wie gut bei dieser Mischung der Käse noch wurde, können wir erst in 8 Wochen testen.

We(r) jetzt denkt u(r)chige(r) geht es nicht meh(r) liegt weit daneben. Die !!Do(r)f!!füh(r)ung du(r)ch Appenzell ve(r)(r)iet so manch inte(r)essantes übe(r) dieses idyllische Ö(r)tchen.

Doch was wäre ein perfekter Appenzeller Tag ohne eine kleinen Wanderung. Der steile Anstieg von Wasserauen zum Berggasthaus Meglisalp legten alle noch locker mit einem Lächeln (und einem Weisswein) zurück. Dafür wurde man oben auch mit einem sehr guten Cordon Bleu verwöhnt.

turnfahrt 2018 20180924 2080144731Einmal im Massenschlag schlafen später, waren alle Wanderschuhe wieder geschnürt und es konnte weitergehen. Die Wanderung am Sonntag hörte sich dann etwa so an. Super steiler Aufstieg: Oooh; Super schöne Aussicht: Aaah; Super steiler Abstieg: Uuuuh; Super feiner Weisswein: Mmmh.

Das Ende der Wanderung war nach 4–5h beim Touristen-Hotspot Ebenalp. Nach dem Mittagessen ging es auf eine Führung durch Lackschuhe, schöne Handtaschen und Hunde in Hamstergrösse. Nebenbei konnte mach auch noch den Weltbekannten Äscher sowie das Wildkirchli bewundern und dank der sympathischen Führerin wissen nun auch alle wo sich der Teufel versteckt.

Der Rest der Turnfahrt ist schnell erzählt. 1xGondeli und 1xBüsli fahren und schon waren alle wieder in der Heimat. Auf jeden Fall ist es viel schneller erzählt als dass man dank den vielen Touristen vom Berg wieder hinunterkam. Doch auch ein bisschen Anstehen ist mit einer so großartigen Gruppe nur halb so schlimm. In diesem Sinne vielen Dank an alle für das super Wochenende und ganz besonders an das Organisationskomitee für die guten Ideen und die perfekte Ausführung.

Als am Freitag pünktlich um 8:00 Uhr die letzten Turnerinnen & Turner beim Gramatt eintrafen, waren bereits alle Schleuderbälle im Subaru verstaut und unser OT konnte zu seiner Eröffnungsrede ansetzen. Ob er erfreut über die vielen neuen Gesichter war oder doch eher entsetzt darüber bereits der Zweitälteste zu sein, konnte man bei seiner Routine nicht erkennen.

Nach dem obligaten gourmet Birchermüesli an der Autobahnraststelle, fanden alle den Weg nach Willisau und konnten es kaum erwarten ihr Schlafzimmer in der neu erbauten Unterkunft entgegen zu nehmen. Die Treppe in den dritten Stock wurde am ersten Tag noch mit Leichtigkeit zurückgelegt und der streng geheime Hochsicherheitscode konnten sich auch die meisten gerade noch so merken.

Die kurze Zeit, die bis zum Mittagessen noch blieb, wurde dann mit Sprints und Laufschule totgeschlagen. Während sich das gemeine Turnervolk anschliessend auf der Tribüne selbst verpflegte, gab es eine gehobenere Gruppe, die sich ein Menü im berüchtigten Restaurant Schlossfeld genehmigte. Dass sich die Menüwahl mit dem Fleischkäse-Spiegelei für die 3x300m Läufe am Nachmittag nur bedingt gut eignet, war einigen definitiv egal.

Angespornt vom Ehrgeiz (oder von den schnellen Konkurrenten) wurden die bereits erwähnten 3x300m von manchen mit etwa 10-20% mehr als den geforderten 80-90% gelaufen. Dazu gab es noch ein Speerwurf Training und zum Abschluss ein gemeinsames Fussballspiel. Was das eine Team an individueller FC Qualität besass, machten das andere Team mit ihrem fantastischen Teamgeist locker wett. So verwundert es auch nicht das die jüngste Turnerin zur Topskorerin avancierte.

Neben dem sportlichen Fortschritt war es aber auch ein lehrreicher Tag. Zum Beispiel konnte beim Abendessen besonders ein Turner mit hochrotem Kopf feststellen, dass auch das allerbeste «I Love Bio»-Chäppli die Willisauer Sonne nicht im Schach halten kann. Als Menü gab es übrigens, mit den Worten des selbsternannten TV Gourmet ausgedrückt, «eifach öbbis mit Sauce».

Zum Abschluss des Tages spielten die einten noch ein «Werwölfle» oder «Föifliiber chlopfe» während andere noch munter ihre Lieblingslieder im Chor trällerten. Das neue Blut im Trainingsweekend wurde auch hier sichtbar. Wo früher noch «Swiss Lady» gesungen wurde war es dieses Jahr auch schon mal der «Füdlingfinger Fritz» der zum Besten gegeben wurde.

Am Samstagmorgen wurde das TVM Team komplettiert und gemeinsam startete man das Training. Nach einer Pendelstafette wurden in drei Teams Weitsprung, Kugelstossen und noch einmal die berüchtigten 3x300m durchgeführt. Aus Goodwill des OT (oder weil er selbst noch die Beine vom Vortag spürte) bekam man die Option anstelle von 3x300m auch einmal Vollgas 400m zu absolvierten. Die Dankbarkeit darüber drückten die Turner mit 400m Bestzeiten aus.

Bei den heissen Temperaturen zog es am Nachmittag eine kleine Gruppe auf den nahegelegenen Vitaparcour im Willisauer Wald. Alle anderen trainierten Hochsprung, Schleuderball oder Speer. Das anschliessende Fussball/Beachvolleyball viel aus diversen Gründen unterschiedlich lang aus. Manche wollten nur möglichst schnell unter die wunderbaren neuen Regenduschen, andere brauchten einen kurzen Erholungsschlaf und wieder andere wollten keine Sekunde der zuckersüssen Stimme des FC Willisau Speakers verpassen.

Das Abendessen wurde von der Anspannung über die bevorstehende JM im Dart dominiert und folglich wurde nach dem Essen mit Sauce auch keine Zeit verschwendet sich auf den kurzen Fussmarsch ins SportRock zu begeben. Das es jedoch eine cleverere, motorisierte Variante gab demonstrierte unser Präsi eindrucksvoll. Kaum hatte er sein Auto parkiert hämmerte er schon die Dartpfeile mit einer Genauigkeit in die Scheibe, an die niemand sonst herankam. Mit der weisen Voraussicht, dass noch ein Trainingstag aussteht wurde nach der Jahresmeisterschaft die Atmosphäre des SportRock noch etwas genossen und früher oder später machten sich alle auf den Rückweg.

Der Sonntagmorgen bot wie bereits letztes Jahr einen Teamwettkampf. Die fair eingeteilten Viererteams durften sich im Scherensprung, Ziel-Schleuderball, Hochweitsprung, Schätzlauf, Stafette und Teamkugelstossen messen. Damit auch sicher nicht geschummelt wird, zog sich ein Turner sogar extra sein Schiedsrichter Outfit an. So erstaunt es auch nicht, dass es bei der Rangverkündigung keine einzige Reklamation gab.

Vor der Rückreise wurde am Nachmittag noch einmal das komplette Angebot der Sportanlage Schlossfeld ausgenutzt. Beim Hallenbadbesuch, Minigolf oder einfach einem Glace im Restaurant war für jeden etwas dabei. Dementsprechend zufrieden konnten sich anschliessend alle auf den mehr oder weniger direkten Heimweg begeben.

An dieser Stelle gilt der Dank unserem OT, der wieder einmal alles zur vollsten Zufriedenheit organisiert hatte. Dankeschön!

Am frühen Samstagmorgen besammelten sich fast alle pünktlich beim Parkplatz der Turnhalle Gramatt. Nur eine Teilnehmerin wurde noch vermisst. Sie unterschätzte das Gewicht der vielen Gepäckstücke und somit nahm der gewohnte Weg mehr Zeit in Anspruch. Als die Gruppe endlich komplett war, ging die Fahrt nach Engelberg los. Der erste Zwischenstopp war jedoch schon nach wenigen Metern beim nächsten Bankomat. Als dann auch der letzte Geldbeutel gestopft war, konnte es weitergehen. Alle waren gespannt auf das Skigebiet und konnten es kaum erwarten den Berg hinunter zu düsen. Auch über die nächtliche Unterkunft, das Chalet Espen, wurde schon gemunkelt. Laut Organisatoren dürfe man gespannt sein.

In Engelberg verpasste der Jungbauer vom Freudenberg die Einfahrt zum Chalet Espen. Der Präsident nahm es mit Humor und bewies allen, wie schnell und wendig sein VW-Passat, trotz seinen Mängeln, noch ist. Seine Verfolger mussten sich eingestehen, dass ein teureres und neueres Auto nicht immer besser ist. Vor dem «Chalet» eingetroffen, waren alle über den Anblick eines alten Betonbunkers erstaunt. Dennoch wollte man dem ganzen eine Chance geben. Bei der anschliessenden Zimmerbesichtigung war man sich nicht mehr so ganz sicher, ob man den Schlafsack doch hätte mitnehmen müssen.

Nach einer ersten morgendlichen Stärkung, packten alle ihre Skiausrüstung und begaben sich auf den Weg zur Talstation. Während dem kurzen Fussmarsch wurden Statistiken über die Häufigkeit und Beliebtheit der Skimarken aufgestellt. Das Rennen machte Head und Rossignol, wobei man den Geheimfavoriten K2 nicht ausser Acht lassen darf. Auf dem Weg nach oben, in mitten vieler Japaner und Chinesen, kam die Sonne immer näher und das Nebelmeer liess man hinter sich. Während der ersten Etappe mit der Gondel kam es zu einer hitzigen Diskussion über das Restaurant fürs Mittagessen. Die Meinungen über eine perfekte Bergbeiz gingen auseinander. Schlussendlich fiel die Wahl auf eine Gaststube inklusive Bedienung, da sich der Oberturner gegen ein Selbstbedienungsrestaurant sträubte. Bei der Zwischenstation angekommen, entschied sich ein Teil der Gruppe, sich den Titlis näher anzusehen. Wie abgezählt, hatten gerade noch alle Gruppenteilnehmer in der nächsten Gondel platz. Dieser Ausflug war ganz klar ein Höhepunkt. Erst drehte sich die Gondel um 360 Grad, danach ging es zu Fuss inklusive Skiausrüstung fünf Stockwerke das Treppenhaus der Bergstation hinauf. Auf dem Gipfel wurde man von der eisigen Kälte, der schönen Morgensonne und den gefühlten 1000 Touristen begrüsst. Anschliessend musste man noch mehr laufen bis die Skies dann endlich angeschnallt werden konnten. Erschöpft und neugierig zugleich wurden die Pisten und der Gletscher erkundet. Währenddessen machte es sich der andere Teil der Gruppe, die Schwinger oder Swinger, in einem Restaurant gemütlich, um die nächste Stärkung zu sich zu nehmen.

Am Mittag freuten sich alle auf Pizza, Pasta und die Bedienung. Bis auf die Schwinger erschien die ganze Truppe pünktlich um 11.30 Uhr. Das Restaurant zeigte sich von seiner besten Seite mit einer stillvollen Inneneinrichtung. Nur die Deckenleuchte, in Form einer Spinne, behagte nicht allen. Frisch gestärkt ging es dann wieder auf die Piste. Diesmal auf die andere Seite des Skigebiets, dem Jochstock. Dort konnte man die schönen Piste und die guten Abfahrten bei Sonnenschein in vollen Zügen geniessen. Der Tag ging dem Ende entgegen und so auch die Kräfte. Die Talabfahrt war nicht schwer zu finden. Man musste nur der Ameisenstrasse folgen. Unten angekommen stürzten sich alle in den Après-Ski. Ein Corona Bier sowie ein passendes Stirnband waren Pflicht und mit einer zusätzlichen Hawaiikette war man in Engelberg total im Trend. Dabei flossen die englischen Worte von alleine und hinderten so machen, die Nägel mit dem Hammer bis zum Schluss auch wirklich zu treffen.

Um 19 Uhr trafen sich alle zum Abendessen. Das Essen schmeckte. Es gab Suppe, Salat und Schweinsbraten. Das anschliessende Dessert verpasste die Mehrheit der Männertruppe, da sie sich inklusiv Zimmerschlüssel auf den Weg in die «Gletscherspalte» machten. Während die einen den Tag im Club ausklingen liessen, vergnügten sich die anderen mit Spielen. Nach einem spannenden Montagsmaler mit Begriffen, wie «Kreislaufkollaps» oder «de füdliblutti Wahnsinn», machten sich die Swinger mit ihren Ladies auf den Weg in die wunderschöne und fein duftende Unterkunft. Die Frauen machten sich bettfertig. Währenddessen campierten die zurückgebliebenen Männer bereits vor der Zimmertüre auf Matratzen am Boden, um dort auf den Zimmerschlüssel zu warten.

Am Sonntagmorgen waren die einen mehr und die andern weniger ausgeruht. Aber die Spuren der nächtlichen Turbulenzen waren in den Gesichtern deutlich erkennbar. Da ein Teil der Gruppe die guten Pisten ausnutzen wollte, machten sie sich schon früh auf den Weg. Währendessen nahmen sich die andern etwas mehr Zeit, um den Sonntagsbruch auszukosten. Zwei Teilnehmerinnen beschlossen sogar, die Skis am Sonntag ganz weg zu lassen. Für diese war das geplante Mittagessen im Restaurant Jochpass eine grössere Herausforderung als gedacht. Doch mit einer Menge Humor und ein wenig weiblichem Charme, kamen auch sie am geplanten Treffpunkt an. Sie konnten sogar das bewölkte Wetter und die frische Bergluft im Liegestuhl unter den Winterpalmen im Voraus geniessen. Das Essen schmeckte und die einen, die gestern zu spät kamen, haben sich diesmal gar nicht zum Treffpunkt bemüht. Nach den letzten Abfahrten am Nachmittag trafen sich dann alle im Tal vor dem «Chalet». Müde aber zufrieden ging es dann retour nach Mettmenstetten. Zum Glück ohne Unfall und ohne Gepäckverlust kamen alle gesund nach Hause.

Ein grosses Dankeschön an das Organisatorenteam sowie einen besonderen Dank an den daheimgebliebenen Organisator der Unterkunft.

Am Samstagmorgen um 8 Uhr trafen wir uns am Bahnhof Mettmenstetten. Dort wurden als erstes Gruppen gebildet, welche sich einen kreativen Gruppennamen sowie ein Gedicht über die Gruppe ausdenken mussten. Zudem erhielten wir ein Blatt mit diversen Fragen, welche wir im Verlauf des Wochenendes beantworten sollten.

Nach dem kreativen Start ging es mit dem Zug nach Brunnen. Dort durften wir uns in der Konditorei Schelbert mit einem heissen Getränk aufwärmen und uns gegenseitig unsere Gedichte vortragen. Ebenfalls waren hier die ersten Fragen unseres Wettbewerbes zu beantworten. Nach dieser Stärkung ging es dann weiter Richtung See. An schönster Lage durften wir nun unser Ballgefühl beim Minigolf unter Beweis stellen. Die einen wurden jedoch von ihren Teamkameraden ziemlich unter Druck gesetzt um ein gutes Resultat zu erzielen… Nach dem Spiel gab es eine wohlverdiente Pause bevor wir uns bereits wieder auf den Weg machten.

Als wir auf eine Schule zusteuerten kamen die abenteuerlichsten Ideen zusammen, was nun als nächstes auf dem Programm stehen könnte. Als uns dann jedoch die Leiterin eröffnete, dass sie uns in der nächsten Stunde in die Kunst des Jodelns einführen werde, war das Erstaunen gross. Mit dem hatte wohl niemand gerechnet. Bei den einen (vor allem den Frauen) wurde ein freudig-gespanntes Lächeln sichtbar. Bei anderen verursachte der Gedanke an eine gemeinsame Singstunde wohl eher Unbehagen. Am Ende hatten jedoch alle ihren Spass und der Jodelgesang begleitete uns das ganze Wochenende hindurch.

Als nächstes gab es dann ein feines Mittagessen im Restaurant. Während die einen froh waren sich in der Gaststube aufwärmen zu können, genossen die anderen das schöne Wetter im Garten. Nach der Stärkung ging es dann weiter zum Bahnhof. Nach einer kurzen Fahrt nach Sisikon wurden wir von dem Ehepaar Gisler zur Talstation Riemenstalden gefahren. Von dort aus hiess es die Wanderschuhe montieren und den Aufstieg zur SAC Lidernenhütte in Angriff zu nehmen. Nach dem schweisstreibenden Aufstieg bezogen wir als erstes unsere Schlafplätze. Danach erholten wir uns in der gemütlichen Stube der Hütte, bis der feine Viergänger aufgetragen wurde.

Satt und zufrieden wurden nun die Spiele ausgepackt. Eine kleine Gruppe genoss den Abend beim Jassen, die restlichen vertrieben sich die Abendstunden mit Werwörfeln. Wie es sich in einer SAC Hütte gehört war die Nachtruhe ziemlich früh angesetzt. Die Frauen hielten sich sehr gut daran und wollten ihren verdienten Schlaf geniessen. Die Herren unserer Gruppe befanden jedoch, dass es noch viel zu früh sei um ins Bett zu gehen. Sie nahmen ihren Wein, Speck und Jasskarten und vergnügten sich die nächsten Stunden spielend, zu späterer Stunde dann eher streitend, miteinander. Da die beiden Geschlechter jedoch in dem gleichen Raum nächtigten, kam die Spielfreude der Herren bei den Frauen nicht wirklich gut an. Die meisten fühlten sich ziemlich gestört und am nächsten Morgen waren dann die weiblichen Geschöpfe der Gruppe nicht ganz so erholt wie sich dies wohl am Abend davor erhofft haben.

Beim Frühstück war die Stimmung dementsprechend nicht bei allen die Beste. Dies änderte sich jedoch schon bald als alle sich vor der Hütte an der frischen Luft versammelten. Wir marschierten los und erreichten schon bald die Schneefallgrenze. Nun konnten wir bereits das erste Mal in dieser Saison durch den Schnee stapfen und genossen die Berge, welche mit einem weissen Puder überzogen waren. Nach etwa zwei Stunden kamen wir an einer Alp vorbei, wo wir bereits erwartet wurden. Die Bäuerin und ihre Schwester verwöhnten uns mit köstlichem Lebkuchen und heissem Kaffee, welcher je nach Geschmack noch mit Schnaps verfeinert werden konnte. Bei schönstem Wetter genossen wir die Rast und liessen uns aus dem Leben als Bergbauer erzählen.

Als alle gestärkt waren machten wir uns auf den Weg zu dem Gipfel. Ausser zweien, welche auf das Gepäck aufpassten, nahmen alle die letzten Meter in Angriff. Oben angekommen genossen wir den atemberaubenden Ausblick. Neben dem Eintrag in das Gipfelbuch gehörte natürlich auch ein kurzer Jodel dazu. Schliesslich passte der Gesang perfekt zu der Bergwelt.

Obwohl wir mit wunderschönem Wetter belohnt wurden war es doch schon ziemlich kühl. Daher entschieden wir uns unseren Lunch nicht beim Bergsee einzunehmen sondern direkt in die Hütte weiter zu wandern. Dort angekommen genossen wir noch die letzte Zeit bis zu unserer Abreise. Schliesslich machten wir uns auf den kurzen Weg zu der Seilbahn. Hier konnten wir dann immer zu viert in einer abenteuerlichen Fahrt zu unserem Ausgangsort zurückfahren. Es dauerte einige Zeit bis die ganze Gruppe wieder vereint war. Doch dann kam bereits wieder das Ehepaar Gisler, welches uns sicher nach Sisikon chauffierte. Am Bahnhof angekommen realisierten wir, dass in einem so abgelegenen Ort die Züge nicht an allen Wochentagen um die gleiche Zeit fahren. Daher ergab sich ein längerer Aufenthalt als geplant in dieser Ortschaft. Sobald wir jedoch im Zug sassen verging die Heimfahrt ziemlich schnell. Während der Fahrt wurde uns zudem bewusst wie viel Glück wir mit dem Wetter hatten. Je mehr wir uns nämlich der Stadt Zug näherten, desto mehr regnete es.

In Mettmenstetten angekommen gab es von Simona und Olivia eine Rangverkündigung. Aus den einzelnen Punkten des Gruppengedichtes, dem Minigolfspiel und dem Beantworten des Quiz ergab sich eine Gesamtrangliste. Die Gruppe mit den wenigsten Punkten durfte dann noch bei Scheren-Stein-Papier ausknobeln, wer den Bericht der Turnfahrt schreiben darf. Ausser einer Person konnten somit alle erleichtert nach Hause spazieren. 

TV Mettmenstetten